Wir vernetzen Urologen & Patienten! weitere Infos

Alle Eingriffe am äußeren Genitale führen wir in unserem jeweiligen Operationszentrum durch, unser operativer Schwerpunkt liegt u.a. in der Vasektomiedurchführung. Daher bieten wir für interessierte Patienten neben der klassischen, konventionellen Vasektomie-Methode auch die Non-Scalpel Vasektomie an. Wir möchten Ihnen unsere zwei Standorte in Frankfurt am Main vorstellen. Unsere Zentren sind modern ausgestattet und die Teams kümmern sich vor und nach dem Eingriff professionell und kompetent um unsere Patienten. Anbei Impressionen aus den Zentren und Kurzvorstellungen unserer Ärzte:

Standort 1: Vasektomie Zentrum Frankfurt am Main (Neue Mainzer Strasse)

Prof. Dr. Wolf-D. Beecken

Prof. Beecken wurde in Hamburg 1964 geboren und begann 1986 an der Universität Hamburg das Studium der Humanmedizin, welches er 1993 erfolgreich abschloss. Innerhalb dieses Studiums kam es zu Studienaufenthalten im Ausland (San Francisco 1990 / Zürich 1991).

Ebenfalls 1993 begann seine Tätigkeit am Universitätsklinikum Hamburg, in der Klinik für Onkologie und Hämatologie (unter Prof. Dr. D.-K. Hossfeld). Prof. Beecken vertiefte hier bis 1994 sein Wissen in den Bereichen Innere Medizin und Onkologie (Krebsmedizin).

Seine Dissertation folgte im Jahr 1994. Dann wechselte Prof. Beecken nach Marburg an die Philipps-Universität und begann bei Prof. Dr. H. Riedmiller seine urologische Ausbildung. 1995 folgte das chirurgische Jahr an der Universität Hamburg bei Prof. Dr. Dr. h. c. mult. C. E. Broelsch. Anschließend wurde die urologische Ausbildung an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt fortgeführt.

Auf Grund eines Forschungsprojektes über 3 Jahre an der Harvard Medical School bei Prof. Dr. J. Folkman verbrachte Prof. Beecken die Jahre 1997-2000 in Boston, USA. Prof. Beecken hat an über 40 wissenschaftlichen Veröffentlichungen als Autor gearbeitet und zahlreiche Buchbeiträge verfasst sowie Kongressvorträge gehalten.

Schwerpunkte der klinischen Laufbahn sind die Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms. Die Diagnostik und Therapie von Erektions- und Ejakulationsstörungen und die Abklärung von unerfülltem Kinderwunsch bilden zusätzliche klinische Schwerpunkte.

Prof. Beecken ist seit 2002 Facharzt für Urologie, die Habilitation für das Fach Urologie folgte 2003 und die Professur für das Fach Urologie erlangte er in 2009.

Priv.-Doz. Dr. Tobias A. Engl

Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Engl wurde in Frankfurt am Main 1971 geboren.

Er begann 1990 an der Johannes Gutenberg Universität Mainz sein Medizinstudium. Dort promovierte er auch. Es folgte eine einjährige Tätigkeit im St. Vincenz-Hospital Mainz, in der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, bei Prof. Dr. M. Stahlschmidt. Seine urologische Ausbildung schloß sich dieser Tätigkeit an, Dr. Engl ging an das Universitätsklinikum Frankfurt in die Klinik für Urologie und Kinderurologie.

Kurz danach startete Dr. Engl sein Forschungsprojekt, welches sich mit der Ausdehnung und Ausbreitung des Prostatakarzinoms beschäftigt. Dr. Engl wurde im Jahr 2004 Facharzt für Urologie. Im Jahr 2006 folgten die Stelle als Oberarzt und der Abschluß seiner Habilitation. Im Dezember 2006 wurde Dr. Engl zum Privatdozenten ernannt und erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Urologie.

Von über 20 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und zahlreichen Buchbeiträgen ist PD Dr. Engl Autor, er hält Kongressvorträge. Innerhalb seiner klinischen Laufbahn ist ein Schwerpunkt die Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms. Männermedizinische Themen wie Erektionsstörungen, Prostatavergrößerung und Testosteronmangel bilden weitere wesentliche klinische Schwerpunkte. Der operative Schwerpunkt von PD Dr. Engl liegt in der andrologischen Chirurgie, insbesondere in der Sterilisation des Mannes.

Priv.-Doz. Dr. Peter C. Rubenwolf

Privatdozent Dr. med. Peter C. Rubenwolf studierte und promovierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Anschließend war er in Glarus/Schweiz und Würzburg tätig. Im Zuge dieser Anstellungen konnte er bereits wichtige Erfahrungen bei urologischen Operationen sammeln. Im Jahr 2005 wurde ihm das Europäische Facharztdiplom für Urologie (FEBU) verliehen. Im Folgejahr ging er mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach England.

Privatdozent Dr. med. Peter C. Rubenwolf

Anschließend arbeitete er für zwei Jahre in Regensburg. PD Dr. Rubenwolf ist seit Sommer 2012 Europäischer Facharzt für Kinderurologie (FEAPU). Im selben Jahr nahm er für die nächsten zwei Jahre eine Arbeit als Oberarzt und Stellvertreter der Abteilung Kinderurologie an der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz an.

2014 erhielt er zudem die Lehrbefähigung sowie die Lehrbefugnis für das Fach Urologie an dieser Universität. Im operativen Bereich hat er sich auf die Kinderurologie sowie die plastisch-rekonstruktive Chirurgie der ableitenden Harnwege und des äußeren Genitales, einschließlich der Vasektomie, spezialisiert.

Seit April 2015 ist Dr. Rubenwolf im Vitalicum tätig.

Standort 2: Vasektomie Zentrum Frankfurt am Main (Neue Kräme 26)

Prof. Dr. med. Elmar W. Gerharz

Prof. Dr. Elmar W. Gerharz studierte von 1983 – 1989 Humanmedizin in Mainz und San Antonio, Texas. Er ist seit 1998 Facharzt für Urologie und führt die Zusatzbezeichnungen "Medikamentöse Tumortherapie" und "Palliativmedizin".

Nach dem Wehrdienst als Sanitätsoffizier war Professor Gerharz an vier Universitätskliniken (u.a. The Institute of Urology, London) und einer Klinik der Maximalversorgung tätig. Er führte über 3.000 Operationen (u.a. alle großen urologischen Tumoreingriffe und mehr als 100 Nierentransplantationen) durch.

Prof. Dr. Gerharz war von 1997 - 2009 in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie an der Universität Würzburg tätig, von 2002 - 2003 als Oberarzt, von 2003 - 2009 als Geschäftsführender Oberarzt und 2006 als Komissarischer Direktor der Klinik. Er ist seit 2009 Partner im Urologischen Zentrum Schweinfurt.

Professor Gerharz erhielt 13 nationale und internationale Auszeichnungen (u.a. den Professor Geoffrey Chisholm Communication Prize der Royal Society of Medicine) für seine wissenschaftlichen Arbeiten. Er schrieb ca. 200 Artikel und Abstracts für renommierte Fachzeitschriften und Lehrbücher, er hat über 200 Vorträge gehalten. Zudem gehörte er fast 10 Jahre der europäischen Kommission zur Erstellung von Behandlungsleitlinien in der Kinderurologie an.

Zu den Fremdsprachen von Professor Gerharz zählt britisches Englisch (fließend). Er begeistert sich für Kino und Theater und ist aktives Mitglied der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869.